Mai
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Manche Reptilien und Vögel haben auf der Stirn eine Art drittes Auge. Es ist eine Stelle, wo der Schädelknochen so dünn ist, dass Licht durchfallen kann. Es hat den Anschein, als würden die Tiere mit diesem Auge einen Art Kalender besitzen und registrieren, welche Jahreszeit herrscht. Enten, denen man die Stelle mit einem Hut verdeckt hatte, wusste auf einmal nicht mehr, wann sie zu brüten anfangen sollten oder wann es Zeit war, sich einen Winterspeck zuzulegen. Ihre Zeitempfinden war im Experiment völlig durcheinander geraten.
Vögel und das Magnetfeld
Man kann einer Brieftaube die Orientierung rauben, indem man sie in einem Käfig transportiert, der gegen Magnetfelder abgeschirmt ist. Denn ganz offenbar orientieren sich die Tauben wie die anderen Zugvögel auch am Magnetfeld der Erde. Sie scheinen jederzeit spüren zu können, wie die Lage eines Ortes in diesem Magnetfeld ist – so als hätten sie einen innere Landkarte. Es gibt die Theorie, dass die Vögel das Magnetfeld mithilfe eines Moleküls in ihrer Netzhaut auf gewisse Weise wirklich sehen können.
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